Warum HR das Digitalisierungs-Momentum jetzt nutzen sollte

Warum HR das Digitalisierungs-Momentum jetzt nutzen sollte

Christina Mokoru Christina Mokoru - - Einblicke

Digitalisierung ist das Buzzword schlechthin der letzten Jahre - unabhängig in welcher Branche, egal in welcher Abteilung. In manchen Bereichen war der Ruf nach Digitalisierung in den letzten Jahren lauter als in anderen. Während Produktions- und Lieferketten in Unternehmen meist schon digitalisiert wurden, ist man in anderen Unternehmensbereichen wie beispielsweise HR-Abteilungen noch (weit) davon entfernt. Wurde das Thema der Digitalisierung angesprochen, hat man oft gehört, „dass es ja auch so geht“. Aber geht es wirklich? Gab es in den letzten Wochen keinen Moment, wo Sie sich gewünscht hätten, es gäbe bereits digitalisierte HR-Prozesse? Mitarbeiterdaten auf Knopfdruck, rasche Berichte zu Personalkennzahlen - weg von papiergestützten, komplizierten Prozessen - hin zu Transparenz und Einfachheit durch Digitalisierung.

Digitalisierungsfortschritt in Österreich

Während in vielen anderen Ländern Europas die Digitalisierung schon weiter fortgeschritten ist, gibt es in Österreich zum Teil noch großen Nachholbedarf. Und dass, obwohl klar ist, das Digitalisierung zu einer Effizienzsteigerung innerhalb der HR beiträgt und das Augenmerk auf wichtige, strategische Themen gelegt werden könnte. Gleichzeitig würde dies die Möglichkeit schaffen, Mitarbeiter wieder mehr in den Fokus zu rücken. Bisher war die oben erwähnte Aussage, „dass es ja auch so geht“ eine gute Möglichkeit, der digitalen Transformation auszuweichen. Schließlich war man immer an einem Ort und hatte bspw. hinsichtlich Berichte oft bis zum nächsten Quartalsmeeting Zeit. Papiergestützte Prozesse waren kein Problem und die Personalakte war im selben Raum in einem Schrank verschlossen, wenn nicht sogar in mehreren Niederlassungen mehrfach vorhanden. Die Bereitstellung von Personalkennzahlen hatte Zeit und man konnte diese über einen längeren Zeitraum zusammen „sammeln“ und aufbereiten. Der Bedarf, von überall aus, wie aus dem Home-Office, auf Personalstammdaten bzw. Talent Management Daten zugreifen zu können, war minimal. Dazu beigetragen hat auch, dass auch das Home-Office in einigen Unternehmen eher als nicht bevorzugte Arbeitsweise angesehen wurde. Die Bereitschaft, Mitarbeitern die Arbeit im Home-Office zu ermöglichen war bis vor Ausbruch der Corona-Pandemie in einigen Unternehmen eher beschränkt vorhanden. Auch die entsprechende IT war oft nicht soweit, dass ein digitales Arbeiten von zu Hause aus möglich war. 

Durch die globale Corona (COVID-19) Pandemie war man nun plötzlich regelrecht gezwungen, den Digitalisierungsschalter „umzulegen“. Und die Arbeit im Home-Office zu erledigen wurde über Nacht die bevorzugte Arbeitsweise - und eigentlich funktionierte es sehr gut. Man konnte sich nicht Schritt für Schritt an das Digitalisierungsthema herantasten, sondern musste handeln. 

Einblick in österreichische HR-Abteilungen

Zurück zu den HR-Prozesse: Wie sehen diese aktuell in österreichischen HR-Abteilungen aus? „Worst Case“ ist, vor allem in KMUs, mit Sicherheit die Verwaltung von Daten in Excel, der dazugehörende Papierstapel von Dokumenten, die noch in die Personalakte einsortiert gehören und die nur quartalsweise Verfügbarkeit von aktualisierten Personalkennzahlen. Besser steht es schon um jene HR-Abteilungen, die zumindest den ein oder anderen Prozess digitalisiert haben. Allerdings leider oft mit unterschiedlichen Systemen, die nach und nach je nach Bedarf eingeführt wurden und meist mit manuellen Schnittstellen versehen sind. 

Beide Szenarien bedeuten einen Mehraufwand an Zeit. Beide sind unflexibel. Beide sind nicht zeitgemäß. Und beide hindern HR-Abteilungen daran, strategisch wichtige Entscheidungen voranzutreiben, Prozesse zu verschlanken, die interne „Employee Experience“ als auch die externe „Candidate Experience“ dadurch positiv zu beeinflussen. 

Neben HR-Abteilungen sind es allerdings zum Teil auch Unternehmensleitungen, die den Mehrwert einer digitalisierten HR (noch) nicht gesehen haben. Doch die vergangenen Wochen haben das Gegenteil bewiesen. Der Druck wird größer, dass relevante Daten und entsprechenden Auswertungen auf Knopfdruck verfügbar sind. Ein Umdenken wird gerade zu verlangt und ist benötigt, um weiterhin voran zu kommen, um zukunftssichere Entscheidungen treffen zu können. Der Mangel an online verfügbaren qualitativen und quantitativen HR-Daten führte dazu, dass Entscheidungen wochenlang nicht getroffen werden konnten und keine kurzfristige Erstellung von relevanten Berichten (unternehmensweite Kennzahlen wie Mitarbeiteranzahl, Personalkosten, etc.) möglich war. 

Was Sie mit digitalen Prozessen erreichen können:

  • Auswertungen von unterschiedlichen Mitarbeiterkennzahlen in interaktiven Dashboards
  • Sofort verfügbare Personalstammdaten (bspw. für etwaige Kurzarbeitsanträge)
  • Die Änderung von Zielplänen von Mitarbeitern und Führungskräften vom Home-Office aus
  • Die virtuelle Durchführung und Dokumentation von Leistungsbeurteilungen
  • Eine rasche Kommunikation an Kandidaten im Recruiting

All das sind Prozesse, die durch HR-Software-Systeme wie SuccessFactors erleichtert werden können und vor allem schneller und mit einer minimierten Fehlerquote funktionieren. In allen Bereichen des sog. „Core HR“ (Personalstammdatenverwaltung) als auch im Talent Management kann man durch Digitalisierung Zeit sparen, Transparenz erhöhen und die Fehleranfälligkeit verringern. So weicht der Fokus in HR-Abteilungen von komplizierten, langwierigen und papiergestützten Prozessen zurück auf das, was wirklich zählt - auf den Menschen. 

Machen Sie Ihre HR mit digitalisierten HR-Prozessen zukunftssicher

Nutzen Sie das Digitalisierungs-Momentum und den Gedanken an eine positive Transformation, der sich in den letzten Wochen verstärkt hat! An diese Gedanken der digitalisierten HR-Prozesse muss man nun festhalten und sie weiterverfolgen. Nutzen Sie das Momentum, in dem Sie sich gemeinsam mit Ihrem Unternehmen befinden und lassen Sie sich von uns zeigen, was SuccessFactors bietet und wie Sie Ihre HR zukunftssicher aufbauen können. 

Erfahren Sie in unserem nächsten Blog Effizienzsteigerung durch Digitalisierung Ihrer HR-Prozesse mehr darüber, wie Sie Ihre HR zukunftssicher machen können. 

Kontaktieren Sie uns, um weitere Informationen zu unserer Herangehensweise und unseren Flexso Accelerator Paketen zu erhalten! 

Tags:    Accelerator  -  HR Software
Like this article? Share it on:

Erhalten Sie unsere neuesten Einblicke und Ereignisse direkt in Ihren Posteingang geliefert.

Abonniere jetzt
mascotte
FFP

Um diese Seite optimal nutzen zu können, müssen Cookies zugelassen werden. Weitere Informationen